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Klettersteigausrüstung
Die Welt der Vertikalen sicher erleben!

Welcher Wanderer hat nicht einmal Lust abseits der normalen Wege eine senkrechte Felswand hinauf oder über einen Grat zu steigen, aber Klettern ist nicht jedermanns Sache. Eine Alternative bieten Klettersteige. Klettersteige oder Via Ferrata (ital. Eisenwege) sind mit Eisenleitern, Trittbügeln und Drahtseilen abgesicherte alpine Steiganlagen.
Die Kampenwand
Ein Panoramagipfel der Extraklasse

Die Kampenwand und die Hochplatte hoch über dem Chiemsee bilden beide Eckpfeiler eines langen Höhenzuges. Die Kampenwand mutet etwas alpiner an als die von einem dichten Waldgürtel umgebene Hochplatte, trotzdem sind beide exzellente Panoramagipfel. Mit der Hochplattenbahn in Niederfels hinauf zur Staffnalm beginnt die schöne Wanderung. Man steigt hinauf über die Maieralm in einen Wiesensattel zwischen Großstaffen und Friedenrath und umgeht dabei die Waldkuppe des Friedenrath und man erreicht ansteigend einen Wiesenkamm.
Daubenhorn Klettersteig
Der längste Klettersteig der Schweiz

Leukerbad im Wallis ist nicht nur als der größte Thermalbadeort in den Alpen bekannt sondern auch seit einigen Jahren unter den Klettersteiggeher ein Geheimtipp. Der Daubenhorn-Klettersteig ist nicht nur der längste Klettersteig der Schweiz, er besticht vor allem durch seine spektakuläre Routenführung und adrenalingespickten ausgesetzten Passagen. Seine Begehung verlangt vor allem Armkraft und eine sehr gute Kondition. Noch nie zuvor haben sich Bergsteiger in die Felsbastion der brüchigen Südostwand des Daubenhorns hineingewagt. Es ist den Schweizer Bergführern zu Verdanken, die in harter Arbeit eine gesicherte Route durch die vertikale Felswand gezogen haben. Um die Länge des Klettersteiges zu entschärfen wurde ein Ausstieg an der oberen Gemsfreiheit angelegt, dadurch wird es auch konditionsschwächeren Klettersteiggeher ermöglicht die Faszination dieser beeindruckenden Felswand zu erleben.
Via Ferrata Alleghesi und Tissi
Auf Traumsteigen durch die Belluneser Dolomiten

Die Belluneser Dolomiten sind eineTraumlandschaft, hübsche kleine Dörfchen und Städtchen, zauberhafte idyllische Almen und traumhafte Berge. Die Belluneser Dolomiten sind Anziehungspunkte für Bergsteiger und Genießer gleichermaßen. Die Civetta in den Belluneser Dolomiten ist vor allem wegen ihrer 1000m hohen und sieben Kilometer langen Nordwestwand berühmt, man nennt sie nicht zu unrecht die „Wand der Wände“. Die Besteigung dieses Berges über die zwei Klettersteige, die auf der anderen Bergseite liegen, ist etwas ganz besonderes. Außerdem ist dieses Bergmassiv für seine heftigen Wetterkapriolen bekannt.
Die Wolfebnerspitze
Klettern rund um die Hermann von Barth Hütte

Das Klettern um die Herrmann von Barth Hütte hat eine lange Tradition. Es gehört zum beliebtesten und ergiebigsten Klettergebiet in den Allgäuer Alpen. Kletterrouten findet man zahlreiche, in fast allen Schwierigkeitsgraden, für Anfänger genauso wie für Kletterprofis. Die Wolfsebnerspitze verfügt neben der Marchspitze, Herrmannskarspitze und Herrmannskartum über die meisten Routen. Seit 1999 wurden von dem Bergführer Toni Freudig 19 klassische Routen voll saniert und wieder zum Leben erweckt. Acht neue Kletterouten im III bis VI Schwierigkeitsgrad von einer bis acht Seillängen kamen hinzu. Alle Routen sind hervorragend abgesichert und mit Bohrhaken und Standplätzen versehen. Wir sind einige Routen geklettert und waren begeistert von dem Zustand und der logischen Routenführungen der einzelnen Touren.
Der Heilbronner Höhenweg
Einer der schönsten Höhenwege der Alpen

Diesmal stand unter anderem ein Allgäuer Klassiker auf meiner diesjährigen Tourenliste der „Heilbronner Höhenweg“. Seit über hundert Jahren hat dieser klettersteigartige, alpine Höhenweg nichts von seiner Faszination auf Bergsteiger eingebüßt. Bei seiner Begehung über den Allgäuer Hauptkamm verbindet er gleich drei der schönsten Hütten der Allgäuer Alpen mit einander, die Rappenseehütte, das Waltenberger Haus und die Kemptnerhütte. Die steilsten Passagen, wie der Aufstieg zum Großen Steinschartenkopf auf 2615m oder die Überschreitung des mächtigen Bockkarkopfes, wurden durch Drahtseile und eine Leiter entschärft. Diese Tour erfordert eine sehr gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Die Alpen
Lebensraum und Kulturlandschaft

Die Gebirge der Erde bedecken ein viertel der Erdoberfläche und sind Lebensraum für 10 Prozent der Weltbevölkerung. Für ihre Bewohner und die Menschheit sind sie eine wichtige Lebensgrundlage. Sie gehören zu den bedeutendsten Trinkwasserlieferanten und sind Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Von allen Gebirgen dieser Ede sind die Alpen das am besten erforschte Gebirge, sie sind das am dichtesten besiedelte und meistbesuchte Gebirge dieser Erde. Jedes Jahr zieht es ca.100 Millionen Menschen in die Alpen: zum Wandern, Klettern, Mountainbiking oder Skifahren. Die gut ausgebauten Verkehrsstrukturen mit ihren Tunneln, Brücken und Autobahnen machen es möglich. Alleine den Brenner passieren jährlich ca.12 Millionen Fahrzeuge. Den größten Anteil am Gesamtverkehr in den Alpen hat der Urlaubs- und Freizeitverkehr, ca. 78% der Fahrten werden mit dem Auto zurückgelegt, dagegen nur ca.15 % mit öffentlichen Verkehrsmitteln und ca. 3% mit dem Flugzeug.
Die Bletterbachschlucht
Der Grand Canyon Südtirols

Die Durchwanderung der acht Kilometer langen Schlucht Südtirols ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Bletterbach hat hier im Verlaufe von Jahrtausenden einer der geologisch interessantesten und eindrucksvollsten Schluchten Europas geformt. Sie bietet einen faszinierenden und spannenden Einblick in eine 260 Millionen Jahre alte Welt und den Aufbau und der Entstehung der Dolomiten. Die Bletterbachschlucht liegt zu Füßen des Weißhorns und ist die größte Schlucht Südtirols und wird von vielen auch als der „Grand Canyon“ Südtirols bezeichnet. Wer heute durch die Bletterbachschlucht wandert, kann mit etwas Glück in den Geröllhalden zu Fuße der Felswände immer noch Versteinerungen aus der Frühzeit der Erdgeschichte finden.
Faszination Dolomiten
Das schönste Bauwerk der Natur

Die Dolomiten sind das schönste Bauwerk der Welt, mit einer facettenreichen und atemberaubenden Landschaft, hier werden Bergsteigerträume wahr. Wer einmal die Marmolada, die „Königin der Dolomiten“, die Rotwand oder die Latermartürme bestiegen und durch Täler und über Almen gewandert ist, der kennt sie, die Sucht nach den „Bleichen Bergen“. Und jedes Jahr zieht es aber Tausende von begeisterten Bergsteigern, Motorradfahrern und Touristen über den Brennerpass ins Zaubereich der Dolomiten. Vor rund 250 Millionen Jahren war der heutige Alpenraum ein Teil des Pangäa-Kontinents und lag innerhalb des tropischen Klimagürtels der Erde. Zu diesem Zeitpunkt lag der Alpenraum noch unter dem Meeresspiegel. Eine große Vielzahl an Algen, Weichtieren, Korallen und Fischen waren in diesem Meer beheimatet, was in unseren Alpen zu einem enormen Anstieg an Kalkproduktion führte.

