• An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

 

Litermont Gipfeltour

Unterwegs im Nalbacher Tal

 

Der Litermont erstreckt sich im Nalbacher Tal in einer Höhe von 414 Meter. In früheren Zeiten wurde hier Kupfer abgebaut. Mehr darüber kann man im historischen Kupferbergwerk-Museum in Düppenweiler erfahren. Es gab auch in früheren Zeiten eine Burg auf dem Litermont, leider sind nur einige Mauerreste und einige Wälle mit Gräben zu sehen. Bewohnt wurde sie von Maldix vom Litermont und seiner Familie. Eine Sage besagt, dass dieser am Karfreitag bei der Jagd nach einem Hirsch von einer steilen Felsklippe stürzte und zu Tode kam. Seine Mutter, Margarete vom Litermont, stiftete in Nalbach den Glockenzehnten, weshalb sie nach ihrem Tod im Chor der Kirche zu Nalbach begraben wurde. Heute steht am Litermont, ihr zu Ehren, ein großes Kreuz.

 

 

Bei diesem Premium-Wanderweg lernt man den Nalbacher Litermont in all seiner Schönheit und Vielseitigkeit kennen. Es geht durch felsiges Vulkangestein, über Stege durch ein Froschparadies und durch eine imposante Teufelsschlucht. Waldpfade führen durch eine romantische und hügelige Landschaft mit idyllischen Sinnesbänken und schön angelegten Rastplätzen. Den Höhepunkt der Wanderung bildet der Aufstieg zum Litermont-Gipfel-Kreuz mit dem dahinterliegenden Weidendom und der Optischen Telegrafenstation. Dieser Weg ist zurecht als höchst premierter Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet worden. Er ist mit Abstand von allen Premium-Wanderwegen im Saarland der schönste, aussichts- und erlebnisreichste. Hier muss man den Verantwortlichen ein großes Kompliment und Dankeschön aussprechen.

 

 

Wir folgen vom Waldparkplatz Maldix dem ausgeschilderten Weg „Litermont-Gipfel-Tour“ und erreichen nach 250m den Quellbereich des Etzelbaches, von dort sind es noch 400m bis zum Froschparadies, einer ehemaligen Sandgrube. Auf der Sinnenbank genossen wir die wunderschöne Aussicht und folgten anschließend dem Steilhang hinunter zum Feuchtbiotop. Über steile Treppenaufstiege verließen wir das Feuchtgebiet und gelangten zu einer weiteren Sinnenbank mit schöner Aussicht. Von dort folgten wir der Beschilderung Richtung „Mariengrotte und Klingelborn“. Zunächst überquerten wir eine Straße und gelangten zu einem Parkplatz.

 

 

Der Pfad führte nun durch einen schönen Fichtenwald und über einen sehr langen Holzsteg am Bachverlauf des Piesbachs entlang. Am Ende des Pfades gelangten wir über Serpentinen durch ein kleines Kieferwäldchen zu einem Rastplatz. Hier legten wir eine kleine Pause ein. Weiter ging es über steile Treppenstufen zu einer Baumbrücke und nach kurzer Zeit erreichten wir eine Ruhebank mit grandioser Aussicht. Nach einem weiteren Waldweg und einer Sinnenbank folgten wir dem Weg 1 Kilometer lang an Wiesen, Ackerflächen und Streuobstwiesen vorbei. Etwas später gelangten wir über Serpentinen und einen Steilhang hinunter zum Westwallbunker und an ihm vorbei zum Klingelborn, einer ehemaligen Pferdetränke.

 

 

Von hier führte uns der Weg weiter zur Wassertretanlage und durch ein schönes Tal hindurch. Nach drei Stegen und einem Treppenaufstieg überquerten wir eine Strasse die uns zu einem Pfad überleitete, nach kurzer Zeit gelangten wir zur Mariengrotte, von hier ging es weiter durch Wald zu einem Rastplatz. Wir folgen weiter dem sehr gut beschilderten Weg und kamen nach einigen hundert Meter an einem wunderschönen Aussichtspunkt mit Ruhebänken vorbei.

 

Schwierigkeitsgrad:

Ausgangspunkt: Waldparkplatz Maldix, Nalbachtal,

Anforderungen: Rundwanderung, Trittsicherheit, gute Kondition

Gehzeiten: 3 bis 4 Stunden

Streckenlänge: 10 Kilometer

 

 

  • www.terraalpin.de
English Chinese (Traditional) Danish Finnish French Italian
Copyright © 2009 www.terraalpin.de. Alle Rechte vorbehalten.