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Rheinsteig und Burgenweg

Einzigartiges Kultur- und Naturerlebnis



Der Rheinsteig ist eine Wanderstrecke der den Rheingau mit dem romantischen Mittel-Rheintal verbindet. Die Wegstrecke verläuft bis zum ältesten deutschen Naturschutzgebiet des Siebengebirges und fast immer mit Blick zum Rhein. Neben anspruchsvollen Wandertouren bietet er aber auch einzigartige Natur- und Kulturerlebnisse der besonderen Art. Der Rheinsteig verläuft über eine 320 Kilometer lange Strecke von Wiesbaden über Koblenz bis Bonn. Diesen Steig kann man aber auch in einzelnen Etappen begehen und den Ausgangspunkt individuell wählen. Aufgrund der guten Zugverbindungen sind die einzelnen Etappenorte schnell und bequem zu erreichen. Man kann auch den Rheinsteig mit dem Rheinburgenweg kombinieren.

 

 

Rheinburgenweg

Der Rheinburgenweg ist ein Fernwanderweg der ganz besonderen Art. Er verläuft auf der linken Seite des Rheins zwischen Bingen und Koblenz bis Bad Breisig und rechtsrheinisch weitestgehend auf der gleichen Route wie der Rheinsteig von Bendorf-Sayn bis Rüdesheim. Dieser einzigartige Wanderweg mit einer Gesamtlänge von 372 Kilometer führt über 47 Schlösser, Burgen, Burgruinen, Festungen und andere Sehenswürdigkeiten. Die Gesamtstrecke kann in 20 Tagesetappen oder individuell zurückgelegt werden. Die zentrale Strecke führt in 7 Etappen durch das UNESCO-Welterbe vom oberen Mittelrheintal linksrheinisch von Bingen bis Koblenz. Unsere diesjährige Wochenend-Tour wählten wir die Rheinsteig-Etappe von Rüdesheim nach Kaub und den Rheinburgenweg von Kaub nach Trechtingshausen. Die Rheinsteig-Etappe von Rüdesheim nach Kaup führt über eine Wegstrecke von 35 Kilometer.

 

 

Auf dem Rheinsteig von Rüdesheim nach Kaub

Die Wettervorhersage für das Wochenende war traumhaft. Wir trafen uns auf dem Hauptbahnhof in Trier und fuhren mit dem ersten Zug um 06:12 Uhr nach Rüdesheim, dem Ausgangspunkt des ersten Tages. Rüdesheim ist eine kleine Winzerstadt im Mittelrheintal und Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Sie liegt im Rhein-Taunus-Kreis zu Fuße des Niederwaldes und gehört zu den größten Touristik-Attraktionen in Deutschland und lockt Touristen aus der ganzen Welt an. Von Rüdesheim wanderten wir fast eben und ohne nennenswerte Höhendifferenz auf dem Rieslingpfad Rüdesheim-Assmannshausen unserem ersten Tagesziel der Burgruine Ehrenfels entgegen und immer mit einem herrlichen Blick auf den Rhein. Etwas hinter der Burg führt ein schmaler Weg in steilen Stufen hinauf auf einen oberen gelegenen Weg der uns nach Lorsch und Lorschhausen führte. Der Weg verläuft fast eben und nur gelegentlich tauchen kleinere Gegensteigungen auf. Bis auf ein kleines Stück was durch den Wald führt, hat man immer einen traumhaften Blick auf das Rheintal. Von Lorch sollte man darauf achten das man dem Weg H7 folgt der parallel zum Rheinsteig führt. Im Gegensatz zum Rheinsteig führt dieser kaum durch Wald und man hat immer Blickkontakt zum Rhein. Der letzte teil der Etappe führt nach Kaub, einem kleinen Rheinstädtchen mit tausendjähriger Geschichte. In Kaub eingetroffen bezogen wir Quartier in einer kleinen aber sehr guten und preiswerten Pension. Der Abschluss dieses Tages bildete eine Weinprobe und ein umfangreiches, reichhaltiges Büffet in der Straußenwirtschaft „Däuwel`s Küch“, dass zum Weingut „Am Löwenkopf“ gehört, wozu der Besitzer Herr Kunz uns herzlich eingeladen hatte. Neben einer hervorragenden traditionellen Küche und ausgezeichnetem Wein, bietet das familiär geführte Weingut auch Übernachtungsmöglichkeiten an.

 

 

Auf dem Rheinburgenweg von Kaub nach Trechtingshausen

Nach dem Früstück machten wir uns zur Fähre auf, die uns an das andere Rheinufer zur Engelsburg brachte, dem Ausgangspunkt der letzten Etappe. Von der Anlegestelle der Fähre führt der Weg zur Hauptstrasse, diese passiert man und geht über die Schranke der Eisenbahnlinie. Rechts neben dem Haus, Beschilderung Rheinburgenweg, führt ein schmaler Pfad durch Wald serpentinenartig steil aufwärts zu einer Anhöhe mit Aussichtspunkt. Von hier folgt man dem Feldweg geradeaus auf den Hauptweg. Man biegt nun rechts ab Richtung Dorf, einzelne Häuser, beim letzten Bauernhaus führt links ein Weg entlang zu einem Plateau. Dieses steigt man hinunter, rechtshalten , und man gelangt zu einer Straße, diese überquert man nun, Markierung vorhanden, der Weg führt nun auf einen kleinen asphaltierten Strässschen etwas steil hinauf auf eine Anhöhe. Nun führt der Weg über die weite Flur und an Weinbergen vorbei in einem ständigen Auf und Ab bis nach Bacharach. Dort angekommen besichtigten wir die „Werner Kapelle“ eine ehemalige Wahlfahrtskirche und die Burg Stahleck, die heute eine Jugendherberge ist. Nah einer kurzen Rast führte der Weg in einem ständigen Bergauf- und ab hinauf zur Burg Sooneck, einer der ritterlichsten Burgen am Mittelrhein. Diese wurde im 11.Jahrhundert von den Vögten der Abtei Kornelimünster erbaut. Von hier erfolgte nun der Weiterweg nach Trechtingshausen mit anschließender Heimreise nach Trier.

 

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Schwierigkeitsgrad:

Ausgangspunkt: Rüdesheim

Endpunkt: Trechtingshausen

Anforderungen:

mittel schwere Wanderungen , mit einigen Auf- und Abstiegen

Wegstrecke:

Rüdesheim - Kaup, 35 km

Kaup - Trechtingshausen, 25 km

Gehzeiten:

Rüdesheim - Kaub, 7 bis 7,30 Stunden

Kaub - Trechtingshausen, 6,30 bis 7 Stunden

 

Link:

Rheinsteig

 

 

 

 

 

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