Top Winterurlaub
5 Tage
ab 500,- €
5 Sterne Dolomiten Wellness Residenz Mirabell
in Südtirol, Italien

Klettersteige

Daubenhorn Klettersteig

Der Daubenhorn-Klettersteig ist der Längste in der Schweiz und kann vor allem mit seiner spektakulären Routenführung bestechen. Zum Bewältigen solcher Klettersteige braucht man Armkraft und eine äußerst gute Kondition. Man kann es den Bergführern der Schweiz verdanken, dass es eine solche spektakuläre und gesicherte Route durch eine vertikale Felswand gibt. Zum Entschärfen legte man einen Ausstieg weiter oben an, sodass es auch Kletterer mit schwächerer Kondition schaffen können.

IFRAME Embed for Youtube

Beeindruckende Landschaft

Schon der kleine Steig besitzt 2 vertikale Aufstiege, von denen einer 120 Meter misst. Doch der große Steig ist noch schwieriger zu bewältigen und setzt eine sehr gute Kondition voraus. Der Weg verläuft fast ohne Ausnahmen senkrecht.

Dank einer Schautafel erkennt man die Abzweigung, die zum Klettersteig führt. So kommt man zu einem Wandfuss und überquert die Daubenhorn-Nordwand, wonach man zur Unteren Freiheit kommt. Gelangt man zur Oberen Gemsfreiheit, so wird es einem ermöglicht, die atemberaubende Aussicht über das Rhonetal zu genießen. Den Zwischenabstieg meistert man auf einen Pfad, der sich etwas weiter hinten befindet.

Der Abstieg

Der hauptsächliche Abstieg geschieht auf der Nordwestseite und führt über den spaltenfreien sowie kleinen Daubenhorngletscher und den Pfad zum Lämmerenboden.

Es ist die Länge und Exponiertheit der Route, die solche Klettersteige beliebt macht. Auch die preiswerten Übernachtungen in schönem Ambiente locken viele Abenteurer an.

 

Hindelanger Klettersteig

Fabelhafte Aussicht

Zwischen Großen Daumem und Nebelhorn befindet sich eine Strecke, die 4km lang ist. Betrachtet man sie vom Nebelhorn aus, so wirkt sie wie ein Katzensprung. Doch der Eindruck täuscht. Und das merkt man auch schnell, wenn man sich auf den Weg über den Grat der Wengenköpfe zum Hindelanger Klettersteig macht. Es ist ein luftiger, langer doch nicht allzu schwieriger Steig. Begeistern tun einen vor allem die eindrucksvollen Panoramablicke. Nicht alle Klettersteige können einem das bieten.

IFRAME Embed for Youtube

Dieser Klettersteig ist eine der beliebtesten an der Nordseite der Alpen. 2003 musste man ihn komplett sanieren. Gleichzeitig sicherte man schwierige Stellen mit Leitern, Drahtseilen, Klammern und Trittstiften.

Vom Nebelhorn aus braucht man nur wenige Meter, um den Einstieg vom Klettersteig zu erreichen. Sollte man bis dahin bereits Probleme gehabt haben, empfiehlt sich eher der Notabstieg. Der weitere Verlauf ist ein Auf und Ab, das über den Grat und seine Felszacken führt. Häufiger stößt man auf tolle Fotomotive. Insgesamt ist der Grat mit beeindruckenden Abschnitten bespickt.

 

Die Gehzeiten

Für den Anstieg wird man ungefähr 5 Stunden benötigen. Je nachdem, für welchen Abstieg man sich entscheidet, wird dieser 2 Stunden oder weniger dauern. Die 2 Stunden entsprächen dabei dem Normalweg, der am Edmund-Probst-Haus beginnt.

 

Mindelheimer Kletteranstieg

Von der Kanzelwand-Bergstation kann man dank der Oberen Falkheide zu der Fiderepasshütte gelangen. Die Reise sollte man nicht fortsetzen, wenn schlechtes Wetter herrscht. Eher empfiehlt es sich, eine Rast in der Hütte einzulegen.

IFRAME Embed for Youtube

Doch selbst, wenn schlechtes Wetter vorausgesagt ist, heißt es nicht, dass alle Klettersteige hinfällig werden. Man sollte vorausplanen und früh aufbrechen. Auf dieser Route gelangt man zunächst zur Fiderscharte und danach auf einen schmalen Bergpfad, der mit Stahltrittbügeln ausgestattet ist. Nicht nachvollziehbar erscheint dabei jedoch, wieso diese Stelle als eine Schlüsselstelle gilt.

 

Allgemeiner Eindruck

Der Steig ist in seiner Gesamtheit sehr schön und logisch aufgebaut. Die Schwierigkeit ist eher mäßig und enthält viele Gehpassagen, was wahrscheinlich auch seinen Reiz ausmacht. Man kann ihn hervorragend zum Genießen und Schauen nehmen. Athletische oder sportliche Passagen findet man dagegen nicht. Da eignen sich andere Klettersteige wahrscheinlich besser. Falls man keine Übernachtung in der Mindelheimer-Hütte wünscht, kann man ebenso nach Rießlern absteigen und von da aus seine Heimreise antreten. Der Weg führt durch die Hintere Wildenalpe, anschließend die Fluchtalpe und letztlich die Innere Wiesalpe. Der Anstieg dauert im Durchschnitt 3 Stunden, ebenso ist die Zeit des Abstiegs. Deutlich ist, dass es keine riesige Herausforderung ist, aber dennoch ein lohnenswerter Weg, um eine fantastische Aussicht zu genießen.

 

Popera Umrundung

Die Popera Gruppe

Am Anfang läuft man auf dem Weg zum Refugio Berti. Dieser ist recht anstrengend, doch muss nicht in Gänze bewältigt werden. Die Abzweigung führt einen über das Kar, welches trotzt hoher Anstrengung Zeit einspart. Dank eines Drahtseils schafft man es über die steilen Stufen. Ein Anderes hilft einem über die senkrechten und glatten Platten. Es gibt leider keine Klammern, sodass die Querpassage mit reiner Armkraft bewältigt werden muss.

 

Die schwierigen Stellen

Der wohl heikelste Teil befindet sich im südlichen Abschnitt. Zunächst geht verläuft das Band zum Westhang des Monte Giralba, von wo aus es ruhiger wird. Anschließend muss man sich durch einen senkrechten Abschnitt kämpfen, der am oberen Ende eines Couloiers aufhört und sich hinter einer großen Ausbuchtung befindet. Weil es dort oft verschneit ist, findet man viele Sicherungen mit Drahtseilen.

Ist diese Stelle überwunden, begibt man sich in das Val Giralba, das in 2180m Höhe liegt. Von dort aus erreicht an endlich das Ziel, das Rifugio Carducci. Solche Momente bietet einem Klettersteige zu genüge.

 

Die Abstiegsweg

Den Abstieg auf der gegenüberliegenden Seite gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Darum sollte man den Rückweg über die Moräne wählen, welcher direkt zu dem Rifugio Berti hinabführt. Andere Wege, beispielsweise über das Kar, sind eher heikel und nicht zu empfehlen.

 

Rotwand Klettersteig

Durch den Rosengarten

Viele Besucher zieht es zur Rosengartengruppe, welche deshalb in Südtirol auch zu den meist besuchtesten Orten zählt. Sie ist natürlich mit Seilbahnen und anderen Verkehrsverbindungen äußerst gut zu erreichen. Wie nur die wenigsten Klettersteige, ist der Rosengartenkamm von einer senkrechten und markanten Rotwand geprägt. Diese Felswand, welche 400m hoch ist und teilweise überhängt, bietet ein sehr beliebtes Ziel für alle Extremkletterer.

IFRAME Embed for Youtube

Kurze Wegbeschreibung

Den Rotwandgipfel kann man dank des gesicherten Anstiegs von dem Vajolonpass und über den Nordgrat leicht erreichen. Ebenso einfach ist der Abstieg, welcher an der Südostseite verläuft. Am unteren Ende ist er gesichert. Am Ende erreicht man wohlbehütet die Rotwandhütte. Möchte man den Massare-Klettersteig nicht besteigen, kann vom Abstiegsweg zu der Rotwandhütte abzweigen. Den Einstieg findet man in der Schlucht, und zwar unter der Wand, die überhängt. Man tritt den Weg also von der Paolinahütte zum Vajolon-Pass an, von wo aus man es nicht sehr weit zum Rotwand-Gipfel hat. Schließlich geht es wieder zur Rotwandhütte.

Die Anforderungen

Bewältigen muss man einen leichten Kletteranstieg und eine Schlüsselstelle, welche  eine 10 Meter hohe Querung zu dem Fensterleturm ist. Auch wenn man weniger Erfahrung haben sollte, so dürfte diese Route kein Problem darstellen. Die gesamte Gehzeit beträgt ungefähr 4 Stunden. Auch hinsichtlich dessen findet man kompliziertere Klettersteige.

Weitere thematisch passende Beiträge