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Die Greina Hochebene

Ein Land der Stille und Weite

 

Das Land der Weite und Stille. Die Greina-Hochebene oder Plaun la Greina wie sie im rätoromanischen genannt wird, ist ein landschaftliches Juwel im Grenzgebiet von Graubünden und dem Tessin. Schon der Name Plaun la Greina klingt nach Abenteuer, Weite, Stille und Erlebnis. Die Greina-Hochebene ist sechs Kilometer lang, ein Kilometer breit und erstreckt sich in drei Richtungen: nach Osten gegen den Plaun la Greina, nach Süden hin zur Motterascio-Alp und nach Westen gegen die Greina-Ebene. Die baumlose Hochebene mit ihren Moorseen, Gletschern, schwarzen Schuttbergen, zahlreichen Rinnsalen, ist Lebensraum für viele Pflanzen, Blumen und Amphibien. Umgeben ist die Greina-Hochebene von imposanten hoch aufragenden Bergen. Die Greina ist ein Bergerlebnis ganz besonderer Art, wer sie einmal durchstreift hat, für den wird sie unvergesslich bleiben. Man sollte sich mehrere Tage Zeit nehmen die Greina zu erkunden und ihre zahlreichen über 3000 Meter hohen Gipfel zu besteigen. Die Greina erreicht man über vier Zugänge: 2 vom Campo Blenio aus im Tessin und 2 von der Graubündener Seite aus durch das Sumvitgtal oder den Pass Disrut.

 

 

Es war ein sehr schöner Tag als wir vom Bleniotal zur Motterascio Hütte über die Staumauer von Luzzone aufstiegen. Nach dem schweißtreibenden Aufstieg durch den Wald gelangten wir auf eine Anhöhe mit einem herrlichen Blick auf die Berge des Tessins. Es war noch nicht sehr spät und so verweilten wir noch einige Zeit und inhalierten atemlos die Ein- und Ausblicke. Die Landschaft hatte uns in ihren Bann gezogen und der Weg zur Hütte war nicht mehr weit. Nach dem Abendessen zog es uns raus vor die Hütte und wir fieberten dem Sonnenuntergang entgegen. Am nächsten Morgen waren nur vereinzelt weiße Wölkchen am Himmel zu sehen und die Morgensonne konnte ihre ganze Kraft entfalten.

 

 

Wir machen uns auf zur Bovarina Hütte. Die Tour beginnt sehr gemütlich mit Blick auf die weiten Flächen der Alpe di Motterascio bis zur Crap la Crusch. Im Westen führt der Weg südlich der Greina-Ebene zum gleichnamigen Pass mit wunderschönen Felsformationen. Wir machen einen Abstecher zur Capanna Scaletta und wandern weiter hinunter zum Pian Geirett und gelangen zu einem kleinen Seelein, von dort ist es nicht mehr weit zum Pass d`Uffiern. Nach einiger Zeit führt der Weg über Geröll und schuttbedecktes Eis und wir steigen auf zum Cima di Garina mit einer herrlicher Aussicht. Von hier ist es nicht mehr weit zur Capanna Boverina, dem Ende unserer zweitägigen Tour. Die Greina ist einer der schönsten und aussergewöhnlichsten Landschaften in den Alpen, man findet hier die gesuchte Stille abseits vom Massentourismus und eine innere Zufriedenheit.

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Schierigkeitsgrad:

Land: Schweiz

Ausgangspunkt: Capanna Motterascio

Endpunkt: Capnna Bovarina

Anforderungen: Trittsicherheit und gute Kondition

Gehzeiten:

Capanna Motterascio - Capanna Scaletta 2 Stunden

Capanna Scaletta - Pass d`Uffiern 2,30 Stunden

Pass d`Uffiern - Cima di Garina 1,20 Stunden

Cima di Garina - Capanna Boverina 1,45 Stunden

Karte: 1233, 1253 Olivone

Literatur: Alpinwandern Tessin, Schweizer Alpenclub

 

 

 

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