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Popera Umrundung

Unterwegs in der Poperagruppe

 

Popera-Umrundung (Via Ferrata Roghel - Via attrezata Cengia Gabriella und die Strada degli Alpini)

Zum Refugio Berti verläuft der Weg etwas anstrengend, man braucht diesen aber nicht ganz zu gehen, da der Weg zur Via Ferrata Roghel, Weg 109, vorher abzweigt. Der Weg führt geradewegs über das Kar was zwar anstrengend aber zeitsparend ist. Das erste Drahtseil ist an der rechten Seite angebracht und führt über steile Stufen. Nach einem recht kurzen aber senkrechten Anstieg, quert man nun einige Bänder und führt durch einen schwarzen Kamin, den man bereits von unten sehen kann. Das Drahtseil führt an der Rechten Seite des Kamins über glatte und senkrechte Platten. Leider sind keine Klammern vorhanden und die Querpassage muss mit Armkraft bewältigt werden.

 

 

Der Ausstieg befindet sich an einer Scharte auf etwa 2600m wo mit das Ende aber noch nicht erreicht ist, weil der Steig fast 250m weit in das Val Stalata hinabführt und zwar über ein Drahtseil das entlang der steilen Platten verläuft. Von dort gelangt man zum Bivacco Cadore dieses kann im Notfall als Unterkunft dienen. Versucht man nun von dort die Ferrata Gabriella anzusteuern, deren ersten Abschnitt man von der 2600m gelegenen Scharte aus erkennen kann, so steigt man nicht hinunter. Am Ende des Geröllfeldes gelangt man über drahtseilgesicherte Stufen auf das Band, dass breit und mit Geröll bedeckt ist. Nun nimmt man mehrere An- und Abstiege über einem Abgrund zum Teil in Stufen.

 

 

Der heikelste und exponierteste Teil ist der südlichste Abschnitt. Wenn das Band in den Westhang des Monte Giralba übergeht, von dort wird es dann etwas geruhsamer. Dann folgt ein senkrechter Abschnitt zum oberen Ende eines etwa 100m langen Couloiers, dass sich hinter einer riesigen Ausbuchtung versteckt. Dieses ist oft verschneit aber gut mit Drahtseien gesichert. Hat man nun dieses passiert gelangt man auf ca. 2180m Höhe in das Val Giralba. Von dort erreicht man das Rifugio Carducci. Von der weiter oben gelegenen Forcella Giralba erkennt man auf der linken Seite das Rifugio Zsigmondy, dass sich anbietet wenn man vom Fischleintal aufsteigt und auf der anderen Seite sieht man einige Passagen des Alpnisteiges.

 

 

Den Beginn dieses Steiges erreicht man nach wenigen Metern auf dem Weg Nr. 103. Den Normalweg der Popera-Umrundung lässt man nun hinter sich und erreicht da Spadaband mit dem oft fotografierten Schattenspiel der sich gegenüberliegenden Bänder. Hinter der Busa di Fuori, dem Ende des Bandes, verliert das ganze dann seinen Reiz, da man von dort über das Geröll mit Blick auf die Rotwand, bis auf 2600m zur Elferscharte ansteigt. Am Ende nahe der Westwand der Rotwand ist auf das Drahtseil zu achten, dass rechts steil nach oben führt. Von dort gelangt man rechts ansteigend zur Sentinellascharte auf 2717m. Der Abstiegsweg auf der anderen Seite existiert schon seit Jahren nicht mehr und der Weg über das Kar kann sich als heikel erweisen. Unweit vom Pass erkennt man den Beginn der Ferrata Zandonella die man je nach Zeit mit in die oute einbauen kann. Ansonsten steigt man über eine Moräne direkt zum Rifugio Berti ab.

 

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Schwierigkeitsgrad: Ferrata Roghel, Gabriela,degli Alpinl 

Lage: In der Poperagruppe- Croda Rossa, östlich der Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten.

Anfahrt: über da Pustertal und Sexten, von Westen aus Richtung Bruneck, von Osten aus Richtung Lienz. Von Cortina aus erreicht man den Ausgangspunkt in 1 Stunde über Toblach, Sexten und den Kreuzbergpass.

Gehzeit: Vom Rifugio Lunelli zum Rifugio Carducci, 6 Stunden, vom Rifugio Carducci zur Sentinellascharte, 4 Stunden, Abstieg und Rückkehr zum Parkplatz, 2 Stunden, insgesamt 12 Stunden. (Ein- oder Zweitages Tour.

Hinweis: Für den sehr steilen Abstieg auf der Ferrata de Roghel und Ferrata Gabriella sollte man unbedingt Handschuhe anziehen.

Karte: Tabacco Wanderkarte, 1: 50 000, Cortina, Sextener Dolomiten

 

 

 

 

 

 


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