• An Image Slideshow
  • An Image Slideshow
  • An Image Slideshow

 

Sorapiss Umrundung

Im Reich der Klettersteige von Cortina d` Ampezzo


Die Sorapissgruppe mit ihren massiven Gipfelkämmen liegt südöstlich von Cortina d`Ampezzo zwischen dem Pass Tre Croci im Norden und der Forcella Grande im Süden. Das wunderschöne Val di San Vito trennt die Gruppe entlang der Südostflanke von dem Marmarole-Massiv. Trotz der Unwegsamkeit der Hauptgruppe ist es ein Klettetrsteig- und Kletterparadies.

Der Steig zum Rifugio Vandelli verläuft zunächst abwärts bevor er steil in das Sorapistal ansteigt. Vom Refugio erreicht man in 30 Minuten die Ferrata Vandelli die mit Leitern beginnt und führt auf Bändern querend zur Hütte. Von dort führt ein sehr schneller und zerklüfteter Abstieg in 30 Minuten zum Bivacco Comici, dass geschützt unter ein paar Bäumen am Ende der Schlucht liegt. Von dort gelangt man absteigend ins Ansieital, wenn man sich nur auf den Vadanelli beschränken möchte. Die Tour setzt sich mit einem harten Anstieg zur Forcella Bassa del Banco fort.

Von dort bietet der Sentiero Minazio zwei Möglichkeiten: entweder geht man den drahtseilgesicherten Steilhang oder einen etwas leichteren Steig der etwas oberhalb liegt bzw. an der Forcella endet. Beide Steige treffen weiter oberhalb wieder aufeinander. Durch die ständigen Auf- und Abstiege kommt man nur sehr langsam voran. Der Steig endet oberhalb auf einer Alm. Von dort wählt man entweder den Weg zum Bivacco Slataper, der nur spärlich makiert ist oder was die bessere Variante ist, weiter über die Alm ansteigend auf das Rifugio San Marco zu. Auf diese Weise gelangt man auf den waagerechten verlaufenden Steig, der vom Rifugio San Marco herkommt und von dort zum Bivacco Slataper.

Von dort geht es in wenigen Minuten zum höchsten Punkt der Route zur Forcella del Bivacco. Die Ferrata Berti beginnt mit einem Band das gerade verläuft und dann auf Leitern durch die Wandabstürze abwärts verläuft. Man gelangt auf eine sehr gefährliche und mit Steinschlag zu rechnenden Schutt-Terrasse, wo sich die einzige Wasserquelle der gesamten Route befindet. Von dort steigt man wieder über Leitern aufwärts zur Cengia del Pis. Diesem Band folgt man nun bis zur Cengia del Banco. Nun steht man unverhofft und etwas sprachlos vor den Orgelpfeiffen der Sorapiss. Auf einem schuttrigen Band gelangt man nun zur Forcella Sora la Cengia del Banco, von wo man einen herrlichen Blick auf das Sorapisstal hat. Von dort geht es weite zum Rifugio Tondi und auf einem weiten und zerklüfteten Weg und einige Stufen zum Talschuss und schließlich zum Rifugio Vandelli zurück.

 

Schwierigkeitsgrad:

Lage:

Die Sorapissgruppe liegt südöstlich von Cortina d`Ampezzo gegenüber dem etwas nördich gelegenen Cristallo.

Ausgangspunkt:

Passo Tre Croci, von dort nicht über den Steig zur Tondihütte und Floriahütte, sondern etwas unterhalb an der Straße nach Misurina auf dem Steig zum Rifugio Vandanelli aufsteigen. Gehzeit: Zum Rifugio Vandanelli ca. 1:45 Stunden; von dort ca. 2:50 Stunden zum Bivacco Comici; von dort ca. 4 Stunden zum Bivacco Slataper und von dort etwa 3:40 Stunden zurück zum Rifugio Vandelli. Von dort ca. 1:50 Stunden zurück zum Parkplatz. Insgesamt etwa 13:50 Stunden.

Schwierigkeiten:

Die Ferratas Vandelli und der Berti-Klettersteig enthalten keine athletischen bzw. sportlichen Passagen, sind aber nur sehr spärlich gesichert. Es gibt viele unversicherte Passagen auf Bändern und gewissen Abschnitten. Dies gilt ebenso für den Sentiero Minazio und die Cengia del Banco, die zwar keine Klettersteige sind aber erhebliche Trittsicherheit verlangen. Unterschätzen darf man weder die Länge noch die Kondition bei dieser Route die durch sehr wildes Gelände verläuft. Hinweis: Man sollte das Bivacco Comici dem alten Bivacco Slataper vorziehen, denn im Notfall erreicht man in einer Stunde das Rifugio San Marco. Man kann auch von dieser Hütte aus starten, die man über die Straße ab San Vito di Cadore mit einstündigen Marsch erreichen kann. Dieses hat den Vorteil das man den langen Anstieg zum Rifugio Vandelli sich ersparen kann, weil man nicht an Höhe gewinnen kann. Außerdem hat es den Vorteil das man sich die Route in 2 Tagesetappen aufteilen kann mit einer Übernachtung.

Tipp:

Man sollte es unbedingt vermeiden bei schlechtem Wetter aufzubrechen, in diesen Bergen kommt man sich sehr klein vor und hat das Gefühl irgendwo am Ende der Welt zu sein! Es ist eine sehr karge, teils zerklüftete Landschaft.

Karte: Tabacco Wanderkarte 1:25 000, Udine-Blatt 03

 

 

 

 

 

  • www.terraalpin.de
English Chinese (Traditional) Danish Finnish French Italian
Copyright © 2009 www.terraalpin.de. Alle Rechte vorbehalten.