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Die Kemptner Hütte

Kulinarisches Tourenparadies

 

Die Kemptner Hütte wurde an der Oberen Mädelalpe errichtet und gehört der DAV Sektion Kempten. Sie wurde 1891 erbaut und in den Jahren von 1904 bis 1991 ständig erweitert. Sie steht am wichtigsten Übergang vom Lechtal nach Oberstdorf. Sie war der fehlende Stützpunkt zwischen den Nachbarhütten und dem Allgäuer Höhenweg vom Biberkopf bis zum Iseler. Das die Hütte überhaupt erbaut wurde ist vor allem Anton Spiehler zu verdanken, dem damaligen Vorsitzenden der DAV Sektion Memmingen. Mit dem Bau der Hütte wurde am 1. Juni 1891 begonnen und am 16. August fertig gestellt. Zu dieser Zeit verfügte die Hütte über 16 Matrazenlager und ein paar Heulager. Zu einem beliebten Ziel wurde die Hütte für viele Bergsteiger und Wanderer vor allem nach der Eröffnung des Heilbronner Höhenweges.

 

 

In der heutigen Zeit ist sie ein idealer Stützpunkt für den Fernwanderweg E5 (Oberstdorf/ Meran), der Via Alpina-Route von Holzgau nach Oberstdorf und für Gipfeltouren auf den Großen Krottenkopf, die Mädelegabel und den Muttlerkopf. Heute wird die Hütte von Martin und Gabi Braxmaier und vor ihnen, von Evi und Ernst Wagner, den Eltern von Gabi Braxmaier 30 Jahre lang bewirtschaftet. Die Hütte ist sehr gemütlich und der Service sowie das Essen hervorragend! Gehhzeit ab Oberstdorf 4 - 5 Stunden, ab Spielmannsau 2 - 2,30 Stunden.

 

 

Das Auto parkten wir am Renksteg, von dort wanderten wir bei schönem Wetter zunächst auf einem Teilstück des Fernwanderweges E5 auf einer asphaltierten Strasse durch das Trettachtal zur Spielmannsau. Hier liegt auch ein sehr schöner Gasthof und eine Jugendherberge. Vom Gasthof führt der Weg taleinwärts durch schöne Wiesen und später an einer Kapelle vorbei bis zu einer Weggabelung, diese steigt man nun hinauf bis zur Materialseilbahn. Diese umgeht man und folgt einem Pfad bis zu der Stelle wo der Sperrbachtobel in die Trettach mündet. Der weitere Weg führt zu einer kleinen Brücke, die man überquert. Von hier aus geht es nun in mäßig steilen Kehren durch den Grashang hinauf und anschließend wieder leicht abwärts zum Sperrbach, hier überquert man nun eine weitere Brücke. Von hier führt der Weg serpentinenartig und anschließend in Kehren durch Wiesen hinauf zur Hütte.

 

Schwierigkeitsgrad:

Ausgangspunkt: Oberstdorf oder Parkplatz Renksteg, mit dem Bus von Oberstdorf erreichbar

Endpunkt: Oberstdorf oder Parkplatz Renksteg

Anforderungen: gute Kondition

Gehzeiten:

von Oberstdorf 4 bis 5 Stunden, ab Renksteg 2 bis 2,30 Stunden

Karte: Kompass Wanderkarte 1:50 000, Allgäuer Alpen

 

Link:

Kemptner Hütte

 

 

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