Düsseldorfer Hütte
Hütte mit bewegter Geschichte

Die Düsseldorfer Hütte auf 2721 Meter hat eine bewegte Geschichte. Nach dem ersten Weltkrieg kam sie in den Besitz der CAI und erhielt den Namen Rifugio Alfredo Serristori auch unter dem Namen Zaytalhütte war sie bekannt. Seit über 100 Jahren wird sie von der Familie Reinstadler bewirtschaftet und sie war mit verantwortlich dafür das die Zugänge zu den Gipfeln um die Hütte erleichtert wurden. Von der Hütte aus hat man ein phantastisches Panorama auf die gegenüberliegende Talseite zum Ortler, Königsspitze und dem Monte Zebrù. Der beliebteste Zugang zur Düsseldorfer Hütte führt über den Kanzellift mit dem Abstieg durch das schöne Zaytal.

Der Weg von der Kanzel ist unschwierig und nur bei der Querung einiger Schotterfelder etwas holprig und immer hat man einen herrlichen Blick zum Suldner Dreigestirn. Über den Zaytalweg und einige Kehren gelangt man schließlich zur Hütte. Der Rückweg führt über den Taleinschnitt nach Sulden und über 2 Verflachungen in den Bergwald und querend über die Suldner Ortsstrasse zurück zur Talstation.
Schwierigkeitsgrad: 
Ausgangspunkt:
Talstation Kanzellift in Sulden, Bergstation auf 2348m, Zufahrt von Gomagoi an der Stilfser-Joch-Strasse
Höhenunterschied:
Ab Kanzellift 380m im Aufstieg, 880m im Abstieg
Anforderungen: leichte Bergwanderung
Gehzeit: 3 bis 3,15 Stunden
Übergänge: Zufallhütte, lange Gletschertour, ca. 7 Stunden
Gipfeltouren:
Hinteres Schöneck 3143m, ca. 1,30 Stunden; Hoher Angelus, 3521m, ca. 2,45 Stunden; Vertainspitze 3545m, ca. 3,30 Stunden
Karte: Tabacco, 1:25 000, Blatt 08, Ortlergebiet
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