Die Vajoletthütte
Bergsteigerzentrum im Rosengarten

Die Vajolethütte ist das Bergsteigerzentrum des Rosengartens und wurde mehrmals aus- und umgebaut. Sie erinnert kaum noch an das von 1897, von der Alpensektion Leipzig, gegründete Schutzhaus. Von hier geht es auch ins Gartl und zu den Vajolettürmen, wo sich das Schicksal des Zwergenkönigs Laurin und seiner Untertanen abspielte. Die Geschichte ist Teil einer germanischen Heldensage und in verschiedenen Versionen überliefert. Der einfachste Zustieg führt über den Hochtalkessel Gardeccia in knapp 1 Stunde oder wer es etwas schweißtreibender mag, kann die Hütte auch über das Tschagerjoch oder den Cigoladepass erwandern. Das obere Vajolettal wird beherrscht von der 600 Meter hohen Ostwand der Rosengartenspitze.
Hier werden auch Erinnerungen an den großen Protagonisten des freien Felskletterns, Paul Preuß, wach. Die bekannte Stegerführe, wohl einer der schönsten und bekanntesten Routen im mittleren Schwierigkeitsgrad (V + V+), in gutem und festen Fels. Leider verunglückte Paul Preuß viel zu früh bei einem Alleingang in der Dachsteingruppe. Von der Vajolethütte hat man mehrere Möglichkeiten den Tag zu gestalten, man kann zum Grasleitenpass und zur Grasleitenhütte oder den höchsten Gipfel des Rosengartens über den Klettersteig zum 3003 Meter hohen Kesselkogel besteigen. Weitere sehr schöne Touren sind über den Moligonpass zur Tierser Alphütte oder über den Antermoiapass zur Antermoiahütte möglich.
Schwierigkeitsgrad: 
Ausgangspunkt:
Gardeccia, Hotelsiedlung im oberen Vajolettal oder von Vigo di Fassa, mit der Seilbahn vom Rifugio Ciampedie.
Anforderungen: leichte Wanderung
Gehzeiten: Ca. 1 Stunde im Aufstieg und ca. 30 Minuten im Abstieg
Klettersteig Kesselkogel: 2,30 Stunden
Schwierigkeitsgrad: 
Übernachtung: Vajolethütte oder Preußhütte
Karte: Freytag und Berndt, 1:50 000, Blatt 11
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