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Die Domhütte

Tagestour für ambitionierte Bergwanderer

 

Die Domhütte in der Michabelgruppe, mit Blick auf sieben Viertausender, ist schon längst nicht mehr nur Anziehungspunkt für Hochtourengeher sondern auch zur einer begehrten Tagestour für ambitionierte Bergwanderer geworden. Der Initiator für den Bau der Domhütte ist laut Hüttenchronik Pfarrer Imboden, der in einem Schreiben im Jahre 1883, an den Präsidenten der Sektion Monte Rosa, für die Besteigung des Domgipfels für den Bau einer Clubhütte warb. Erst zwanzig Jahre später konnte der Bau realisiert werden, aber nicht durch die Sektion Monte Rosa, sondern durch die Sektion Uto, Zürich. Die Hütte wurde am 27. Juli 1890 eingeweiht. Damit erhielten die ersten Dom- und Michabeltouristen die erste wetterfeste Unterkunft auf der Festi. Bauherr und späterer Hüttenwart war Daniel Brantschen. Durch die Entwicklung des Bergsteigens zum Massensport war die Hütte dem großen Andrang nicht mehr gewachsen. Im Auftrag der Sektion Uto, baute der Architekt Eschenmoser im Jahr 1957 neben der alten eine neue Hütte in Form eines Bergkristalls. Bereits 1978 musste sie wieder erweitert werden wegen der großen Anziehungskraft des höchsten Berges der Schweiz, dem Dom, der ganz auf schweizer Boden steht.

Die anspruchsvolle Tour beginnt am Parkplatz beim Bahnhof. Von dort führt der Weg zunächst hinauf zum Schulhaus und an der Kirche vorbei zu den oberen Häusern und später durch Wiesen von Obermatt bis zum Dorfbach. Hinter den Ställen von Jungholz steigt der Weg sehr steil aufwärts und führt durch Lerchenwald zu einem markanten Felsen (Spitzen Stein), und man nähert sich dem Dorfbach. An einem kleinen Brunnen an der Waldgrenze sollte man sich eine kleine Rast gönnen und sich erfrischen, bevor man den nächsten Abschnitt des Weges in einem Zickzack durch Berggras und an Lärchenwälder vorbei hinaufsteigt bis zu einer abweisenden Felswand. Von hier geht es an Sicherungsseilen und teils künstlich angelegten Treppen über einen abwechslungsreichen Weg, ausgesetzte Stellen sind durch Drahtseile und Eisenstifte gesichert, über die Felswand hinweg. Danach führt der Weg durch eine Geröllhalde und der Blick auf die Domhütte wird endlich frei. Von hier sind es noch gut eine halbe Stunde bis zur Domhütte.

 

Tourenmöglichkeiten:

Dom, 4545m, Täschhorn, 4490m, Hobärghorn, 4219m

Lenzspitze, 4294m, Nadelhorn, 4327m, Stecknadelhorn, 4241m

 

Schwierigkeitsgrad:

Ausgangspunkt: Randa, Mattertal

Endpunkt: Randa, Mattertal

Anforderungen: Alpinwandern

Aufstieg/Abstieg: 1530m

Gehzeit: 6,30 Stunden

Karte: LK 1328, Randa, 284 Mischabel

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